Entscheidend ist, wie Airlines die Entlastung weitergeben, wie voll Flieger sind und wie stark Konkurrenz auf deiner Strecke ist.
In diesem McFlight-Guide bekommst du:
- Was sich ab 1. Juli 2026 konkret ändert
- Wie viel Euro pro Ticket realistisch drin sind
- Wo Preis-Effekte eher ankommen (und wo nicht)
- Wie du Deals schon vor Juli 2026 abgreifst
1) Was sich ab 1. Juli 2026 ändert – kurz erklärt
Die Luftverkehrsteuer ist eine Abgabe, die beim Abflug von deutschen Flughäfen anfällt (je Passagier, abhängig von Distanzklassen). Ab 1. Juli 2026 soll die letzte Erhöhung (aus 2024) zurückgenommen werden – die Sätze gehen damit wieder auf das frühere Niveau.
Die drei Distanzklassen und was sie für dich bedeuten
- Kurzstrecke: typische Europa-/Nahziele
- Mittelstrecke: weiter entfernte Ziele, wie Las Vegas, Dubai und die Seychellen.
- Langstrecke: interkontinental
Wichtig: Es geht nicht um „Billigflieger vs. Premium“, sondern um Abflug ab Deutschland und die Distanzklasse.
2) Wie groß ist der Preishebel pro Ticket wirklich?
Hier liegt der Kern: Die Steuer ist ein fixer Betrag pro Passagier – kein Prozentsatz. Das heißt:
- Bei sehr günstigen Tickets wirkt sie „prozentual“ groß.
- Bei teuren Langstrecken ist sie im Verhältnis kleiner – aber in Euro höher.
Realistische Größenordnung der Entlastung (pro abfliegendem Passagier)
Da die Sätze auf das frühere Niveau zurückgehen sollen, ist der rechnerische Unterschied ungefähr:
- Kurzstrecke: rund 3 € weniger
- Mittelstrecke: rund 8 € weniger
- Langstrecke: rund 14 € weniger
Das ist die Oberkante, wenn die Ersparnis 1:1 weitergegeben wird – was eben nicht garantiert ist.
3) Kommt die Entlastung wirklich bei dir an? (Die 5 Faktoren, die entscheiden)
Faktor 1: Konkurrenz auf deiner Strecke
Auf Strecken mit viel Wettbewerb (mehrere Airlines, mehrere tägliche Frequenzen, starke Alternativ-Airports) ist der Druck höher, Preisvorteile in den Markt zu geben.
Merke: Je mehr Auswahl, desto größer die Chance, dass du eine echte Ersparnis siehst.
Faktor 2: Auslastung und Nachfrage (Ferien = Preissog)
Wenn Flieger ohnehin voll sind (Sommerferien, Feiertage, Messezeiten), haben Airlines weniger Motivation, Preise zu senken. Dann wird die Entlastung eher „mitgenommen“ oder in Aktionen gesteckt.
Faktor 3: Andere Kosten steigen oder fallen parallel
Ticketpreise sind ein Mix aus:
- Kerosin/CO₂-Kosten
- Crew, Wartung, Leasing
- Flughafen- und Sicherheitsgebühren
- Slots/Verspätungskosten im Betrieb
Wenn parallel andere Kosten steigen, kann die Steuerentlastung nur einen Teil kompensieren – statt spürbar zu senken.
Faktor 4: Wann du buchst
Viele Tarife werden Monate vorher „gebaut“. Je näher an Juli 2026, desto eher können Airlines die neue Kostensituation in neue Preislogiken einfließen lassen. Für dich heißt das: Der Effekt könnte eher schrittweise sichtbar werden, nicht als „Schalter umlegen“.
Faktor 5: Oneway vs. Return (oft übersehen)
Die Luftverkehrsteuer hängt am Abflug aus Deutschland. Bei einem klassischen Hin-und-zurück-Ticket ab Deutschland steckt der Effekt hauptsächlich im Hinflug-Anteil (weil der Rückflug im Ausland startet). Das dämpft die Wahrnehmung: Viele erwarten „doppelt“, sehen aber nur einen Teil.
4) Wo du die größte Chance auf echte „billiger“-Effekte hast
Wenn du auf Klicks & Conversion aus bist: Genau diese Cluster funktionieren in Artikeln besonders gut, weil Leser sich sofort wiederfinden.
A) Kurzstrecken ab Deutschland in der Nebensaison
Citytrips, verlängerte Wochenenden, Reisen außerhalb von Ferien: Hier kann schon ein kleiner Euro-Betrag plus Wettbewerb den Ausschlag geben.
B) Strecken mit starker Low-Cost-Konkurrenz
Wo mehrere Anbieter gegeneinander arbeiten, landen Einsparungen eher in Aktionen, Bundle-Deals oder dynamischen Preisen.
C) Abflüge von Airports mit Alternativen
Wenn du statt „nur FRA“ auch HHN/CGN/DUS oder statt „nur MUC“ auch NUE/STR in Betracht ziehst, hebelst du Wettbewerb aus.
5) Wie du Deals schon vor Juli 2026 abgreifst (McFlight-Playbook)
Das ist der Teil, der dir nicht nur Klicks bringt, sondern Buchungen.
Schritt 1: Flexdaten aktivieren (der größte Preishebel)
Statt „starr Samstag–Samstag“:
- ±2–3 Tage öffnen
- und danach nach guter Ankunftszeit sortieren
Damit findest du oft jetzt schon bessere Preise als „Warten auf Juli“.
Schritt 2: Umkreissuche einschalten
Gerade in Deutschland ist das ein Gamechanger:
- NRW: DUS/CGN/FRA/NRN
- Süden: MUC/STR/NUE
- Norden/Osten: HAM/BER/HAJ/LEJ (je nach Route)
Auch Mischvarianten prüfen: Hinflug ab Airport A, Rückflug nach Airport B.
Schritt 3: Nicht nur nach Preis sortieren – nach „Urlaubstauglichkeit“
Viele „billige“ Tickets sind teuer in Zeit:
- lange Layover,
- ungünstige Rückflugzeiten,
- knappe Umstiege.
Sortiere zuerst nach Reisezeit oder Ankunft – dann optimierst du den Preis.
Schritt 4: Früh die „Preis-Zonen“ testen
Suche einmal für:
- Februar/März (oft günstiger)
- Mai/Juni (Vorferien)
- September (Nachferien)
So erkennst du, wo deine Strecke wirklich „Deal-Potenzial“ hat – unabhängig von Juli 2026.
Schritt 5: Wenn du flexibel bist: „Mittwoch statt Sonntag“
Bei vielen Routen sind Midweek-Tage ruhiger und oft günstiger. Kombiniert mit Flexdaten ist das der schnellste Weg zu echten Einsparungen.
McFlight Tipps:
Auf McFlight.de: Strecke eingeben → Flexdaten + Nearby Airports aktivieren → nach Reisezeit/Ankunft sortieren → erst dann Preis vergleichen.
6) Solltest du warten bis Juli 2026?
Nur in wenigen Fällen.
Warten kann sinnvoll sein, wenn …
- du sowieso erst ab Sommer 2026 fliegen willst,
- du eine Strecke mit vielen Anbietern hast,
- und du bereit bist, Preise eng zu beobachten.
Nicht warten ist meist besser, wenn …
- du an Ferien/Feiertage gebunden bist,
- du eine Nischenroute ohne große Konkurrenz willst,
- du einen sehr guten Preis siehst (weil der Markt auch wieder hochdrehen kann).
Pragmatischer Tipp: Wenn du einen Preis findest, der zu deinem Budget passt und die Zeiten gut sind, ist „perfekt timen“ oft weniger wert als „sicher buchen“.
McFlight Fazit: Ja, es kann günstiger werden – aber erwarte kein Wunder
Die Senkung der Luftverkehrsteuer ab 1. Juli 2026 ist eine spürbare Entlastung für den Standort – aber pro Ticket sind es meist eher einstellige bis niedrige zweistellige Euro-Beträge. Ob du das wirklich im Endpreis siehst, hängt von Wettbewerb, Auslastung und Timing ab.
Der klügere Weg: Hol dir den Deal nicht durch Hoffen auf Juli, sondern durch Flexdaten + Umkreissuche + gute Flugzeiten.
Jetzt vergleichen: McFlight.de öffnen, Flexdaten aktivieren und die besten Verbindungen ab deinem deutschen Airport in Sekunden finden.



