Charlotte

„Mehr Sein, als Schein“

Im US-Bundesstaat North Carolina, unweit der Grenze zu South Carolina, liegt Charlotte, auch „Queen City“ genannt. Benannt wurde die Stadt bei ihrer Gründung im Jahre 1768 nach der Gattin des britischen Königs George III., bekannt wurde sie als „Hornets Nest“ im Unabhängigkeitskrieg 1775, und ein Goldfund im Jahre 1799 war Auslöser für den ersten Goldrausch in Nordamerika. Um mit dem Gold Handel zu betreiben, wurden Banken gegründet, und auch heute noch ist Charlotte eines der wichtigsten US-Finanzzentren. Seit den 80er Jahren verzeichnet die Stadt einen rasanten wirtschaftlichen Aufschwung, und an „The Square“, der Kreuzung von Trade Street und Tyron Street (früheren Handelspfaden der Sioux-Indianer), wuchsen glitzernde Hochhäuser der Banken und Finanzdienstleister in den Himmel, darunter das 265 m hohe „Bank of America Corporate Center“, das Wahrzeichen von Charlotte. Zu seinen Füßen liegt das „Blumenthal Performing Arts Center“ mit Konzertsälen und mehreren Theaterbühnen und das „Discovery Place“, ein interaktives Museum für Natur, Wissenschaft und Technik. Für Kunstinteressierte lohnt sich der Besuch des „Mint Museum of Art“, seit 1936 Ausstellungsplatz für amerikanische, präkolumbische und afrikanische Kunst. Handwerkskunst – Glas, Keramik, Möbel, Schmuck uvm. – zeigt das „Mint Museum of Craft Design“.

Populäre NASCAR-Rennwagen drehen auf den 12 Meilen nördlich gelegenen „Lowe’s Motor Speedway“ ihre Runden, und das NFL-Team der Carolina Panthers spielt im „Bank of America-Stadium“ begeisternden Football. Seit 2004 sind die Basketballer der „Charlotte Bobcats“ (vorher „Charlotte Hornets“) Mitglied der NBA-Liga.

Charlotte ist aber auch Ausgangspunkt zu den Outer Banks des Naturschutzgebietes „Cape Hatteras National Seashore“, das sich als Refugium für seltene Pflanzen und Tiere als eine vorgelagerte Inselkette über 280 km im Atlantik erstreckt. Lohnenswert sind zudem Ausflüge in die nordwestlich gelegenen Appalachian Mountains und in den Great Smoky Mountains National Park, der im Grenzgebiet zu Tennessee liegt. Ob Sie die Panoramastraße „Blue Ridge Parkway“ entlang fahren oder auf dem „Appalachian Trail“ wandern – die Landschaft des 2080 qkm großen und meistbesuchten Nationalparks der USA ist atemberaubend schön. Oder Sie fahren nach Ashville und besuchen das Haus des Schriftstellers Thomas Wolfe (bekannt durch seinen Roman „Schau heimwärts, Engel“), der hier zu Beginn des 20. Jahrhunderts seine Kindheit verbrachte.

Das Motto von Charlotte und North Carolina lautet „esse quam videri“, was soviel bedeutet wie „Sein statt Schein“. Sie werden es selbst erleben…

Charlotte Douglas International Airport

1982 wurde der Charlotte Municipal Airport, wie er bei seiner Eröffnung 1935 getauft wurde, in den Charlotte Douglas International Airport nach einem ehemaligen Bürgermeister der Stadt Charlotte umbenannt.
Der internationale Flughafen im Norden der USA, North Carolina um genau zu sein, spielt in der Region eine bedeutende Rolle als Drehkreuz.
So fertigt beispielsweise US Airways viele Passagiere hierüber ab, dabei ist der Flughafen vor allem eine Verbindung zu den Großstädten des Mittleren Westens wie Atlanta und Chicago, so wie zu den Metropolen an der Westküste (z.B. New York, Boston). So kommt die US-amerikanische Airline eine wichtige Rolle in der größten Expansionsphase in den 80er Jahren zu.
Auf internationaler Ebene sind die kontinentalen Verbindungen nach Kanada ausgeprägt. Lufthansa bietet von Frankfurt und München aus eine Verbindung an.

Daraus ergibt sich das jährliche Passagieraufkommen von etwa 35 Millionen Passagieren. Um diese Massen bewältigen zu können stehen vier Start- und Landebahnen, sowie ein großer Terminal mit fünf Abflughallen zur Verfügung

IATA-Code: CLT
Nutzung: International
Höhe über NN: 228.0 m
Lokale Zeit: | Zeitzone: -5.00 Std.