Tunesien
Tunesien ist der nördlichste Staat Afrikas. Das Land, das knapp zehn Millionen Einwohner hat, verfügt über eine viel besuchte Mittelmeerküste. Die Hauptstadt des Landes ist Tunis. Von Tunis leitet sich auch der Name des Landes ab. Man zahlt in Tunesien mit dem tunesischen Dinar. Allerdings wird vor allem in Touristengebieten oftmals auch der Euro akzeptiert.
Der bedeutendste Wirtschaftsfaktor des Landes neben der Metallindustrie ist sicherlich der Tourismus. Neben der Mittelmeerküste gehören zum Land auch drei Inseln die nördlich des Landes liegen. Die wohl bekannteste hier ist Djerba, die größte Insel Nordafrikas. Während hier noch mediterranes Klima herrscht, ist der Rest des Landes von trockenem Klima geprägt.
Die größte Stadt des Landes ist gleichzeitig auch Hauptstadt und Regierungssitz. In Tunis im Nordwesten des Landes lässt sich eine beeindruckende Stadtpromenade beobachten. Hier verbinden sich orientalische und westlich, europäische Einflüsse. Eine weitere wichtige Stadt ist Sfax, im Westen Tunesiens. Hier können Reisende Spuren der Römer besichtigen.
Ansonsten ist besonders die Ferieninsel Djerba zu empfehlen. Neben der Mittelmeerküste befindet sich in Djerba auch eine der ältesten Synagogen der Welt. Außerdem ist die auf Djerba ansässige Krokodilfarm ein gern besuchtes Ausflugsziel.
Das Verkehrsnetz im Land ist schlecht ausgebaut. Viele Straßen sind unbefestigt. Daher sollten Reisende innerhalb des Landes Zug fahren. Die wichtigsten internationalen Flughäfen findet man auf Djerba, in Tunis und in Monastir. Innerhalb der Städte gibt es meist Busverkehr.
Tunesien im Norden Afrikas – ein Wüstenstaat mit Mittelmeerküste, den es zu entdecken lohnt.
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